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Fünf Tipps zur zahngesunden Ernährung

Erfahren Sie fünf praktische Tipps für eine zahngesunde Ernährung und den Schutz Ihrer Zähne im Alltag.

Blonde Frau zeigt auf ihre weißen Zähne und lächelt vor blauem Hintergrund.
Foto: © deagreez – AdobeStock

Fünf Tipps zur zahngesunden Ernährung

Eine bewusste Ernährung spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch. Schon kleine Anpassungen im Alltag können helfen, Karies vorzubeugen und den Zahnschmelz zu schützen. Hier finden Sie fünf einfache Tipps für eine zahngesunde Ernährung.

  1. Tipp 1

    Schokolade, Kuchen & Co. – besser als Nachspeise als zwischendurch

    Zählen Sie zu den Menschen, für die Süßigkeiten einfach zum Leben gehören? Ihren Blutzuckerwerten und Zähnen zuliebe sollten Sie vor allem nicht zwischendurch naschen. Essen Sie lieber Ihre Tagesration auf einmal, z. B. nach einer Hauptmahlzeit. Dann steigt der Blutzucker nicht so stark an und Ihre Zähne werden nicht zu oft kariesförderndem Zucker ausgesetzt. Das gilt im Übrigen auch für säurehaltige Lebensmittel und Getränke wie z.B. Äpfel, Zitrusfrüchte oder Wein. Die enthaltene Säure greift den Zahnschmelz an. Gönnen Sie sich daher lieber hin und wieder ein Gläschen zur Mahlzeit oder das Obst als Nachspeise statt als Jause.

  2. Tipp 2

    Nach dem Essen Zähneputzen nicht vergessen – aber erst nach 30 Minuten!

    Die Zähne nach jeder Hauptmahlzeit zu säubern ist zwar prinzipiell eine gute Idee, warten Sie jedoch etwas, bevor Sie zur Zahnbürste (weiche Zahnbürste oder elektrische Zahnbürste verwenden) greifen! Denn viele Lebensmittel enthalten Säuren, die den Zahnschmelz ein wenig aufweichen. Nach ca. einer halben Stunde hat er sich regeneriert und Sie können Ihre Zähne gefahrlos putzen.

    Ein Glas mit fünf Zahnbürsten in neutralen Blautönen – symbolisch für das Zähneputzen erst 30 Minuten nach dem Essen.
    Foto: © alice-photo– shutterstock
  3. Tipp 3

    Ihnen bleibt „die Spucke weg“? Lieber nicht!

    Der Speichel hat viele Funktionen, unter anderem umspült er die Zähne und reinigt sie dabei etwas. Er kann schädigende Säuren abpuffern, Zähne remineralisieren und sie vor einer Demineralisation schützen. Mineralien, die in Lebensmitteln wie Käse oder Milch enthalten sind, lösen sich im Speichel und werden in die Zahnstruktur eingebaut.

  4. Tipp 4

    Fluoridhaltige Lebensmittel und Milchprodukte härten den Zahnschmelz

    Fluorid härtet den Zahnschmelz und macht ihn für Säuren weniger angreifbar. Der Mineralstoff ist z.B. in Fisch, fluoridiertem Speisesalz und einigen Mineralwässern enthalten. Wenn Sie diese Lebensmittel nicht mögen, können Sie auch mit Hilfe entsprechender Mundspüllösungen, Fluoridgel und fluoridhaltige Zahnpasta Karies vorbeugen. Ebenfalls empfehlenswert sind Milchprodukte, denn sie enthalten viel Kalzium. Das ist der Stoff, aus dem Zähne vorwiegend bestehen.

    Auswahl fluoridhaltiger Lebensmittel und Milchprodukte wie Fisch, Eier, Pilze, Milch und Joghurt für eine zahngesunde Ernährung.
    Foto: © Ekaterina Markelova – shutterstock
  5. Tipp 5

    Training für die Kiefermuskeln mit rohem Gemüse, Vollkornbrot und Nüssen

    Eine gesunde, vollwertige Ernährung hat zwei „zahnfreundliche“ Vorteile: Zum einen enthält sie wenig für Kariesbakterien leicht verwertbaren Zucker, zum anderen müssen Zähne und Kiefermuskulatur wegen der enthaltenen Ballaststoffe kräftig arbeiten. Das regt die Speichelproduktion an, stärkt das Zahnfleisch und sorgt außerdem für einen konstanten Blutzucker sowie eine geregelte Verdauung. Weiters liefern Vollkornprodukte, Gemüse und Co reichlich Vitamine und Mineralstoffe.

    Schale mit gemischten Nüssen auf einem Holzhintergrund - ein zahnfreundlicher Snack
    Foto: © zb89v – AdobeStock
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Zahnpflege zwischendurch?

Sie haben untertags keine Möglichkeit zur Zahnpflege? Nehmen Sie einen zuckerfreien Kaugummi oder ein zuckerfreies Zuckerl, das regt die Speichelproduktion an.

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