Rote Tomaten/pixabay.com

Paradeiser - der Geschmack des Sommers

06.07.2018 / Autor: Therapie Aktiv / Kategorie: Ernährung


Paradeiser verkörpern für viele von uns den Geschmack des Sommers: Mit seinem hohen Wassergehalt von über 90 % erfrischt uns das leuchtend rote Gemüse an heißen Tagen und ist längst nicht nur im Hochsommer beliebt.  


Paradeiser oder Tomaten?

Wo ist der Unterschied? Kurz gesagt, es gibt keinen. Der Begriff Paradeiser leitet sich vom Paradiesapfel ab und ist eine typische Bezeichnung im ostösterreichischen Sprachraum. Zunehmend wird der Begriff Paradeiser aber auch in diesen Regionen von jenem der Tomate abgelöst. 


Inhaltsstoffe

Tomaten sind kalorienarm und liefern lediglich 17 kcal/100 g. Nebenbei sind sie noch reich an Vitamin C und dem Mineralstoff Kalium. Carotinoide sind für die intensiven Farben der Tomaten verantwortlich, der menschliche Körper profitiert von ihrer antioxidativen Wirkung. Finden Sie verbliebene grüne Stellen an den reifen Tomaten, sollten Sie diese entfernen, da sie das Pflanzengift Tomatin enthalten, welches zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen kann. Des Weiteren enthalten Paradeiser das biogene Amin Histamin, das bei Menschen die an einer Histaminintoleranz leiden zu Beschwerden führen kann. 


Ob Salat, Suppe oder Soße – für jedes Gericht gibt es die passende Tomatensorte.  Kein Wunder, zeichnen sich Tomaten doch durch ihre Sortenvielfalt aus. Die Farbpalette reicht von gelblichem weiß, rosa, orange, grün bis hin zu violett. Auch in Sachen Größe und Form hat das Gemüse so einiges an Abwechslung zu bieten. Hier reicht die Vielfalt von kleinen Runden, süß schmeckenden Cocktailtomaten bis hin zu den großen, gerippten sehr fleischreichen Ochsenherztomaten. Kirsch- oder Cocktailtomaten sind meist aromatischer als große Tomaten. Fleisch-, Eier- oder Flaschentomaten verfügen über hohen Fruchtfleisch- und geringen Wassergehalt und eignen sich hervorragend für Soßen.


Alle Farben alle Größen

Fünf Tomaten in unterschiedlicher Größe und Farbe/pixabay.com

Die Familie kann sich auch der Paradeiser nicht aussuchen

Der Paradeiser gehört im botanischen Sinn zur Familie der Beeren und ist ebenso wie beispielsweise Melanzani oder Kartoffel ein Nachtschattengewächs. Möchte man sich über eine besonders ertragreiche Ernte freuen, sollte man die Paradeiser an einem möglichst warmen, sonnenreichen Ort platzieren und vor Regen schützen. Die heimische Erntesaison erstreckt sich von Juni bis Oktober. Werden Tomaten noch grün geerntet, kann man diese zum Nachreifen auf die Fensterbank legen. Bei diesem Reifeprozess gibt die Tomate Ethylen ab, was zu einem rascheren Verderb von in der Nähe gelagerten Früchten führen kann. Von einer Lagerung im Kühlschrank sollte man, mit Ausnahme von überreifen Tomaten, absehen. Tomaten zählen nämlich zu den kälteempfindlichen Gemüsesorten und verlieren bei der Lagerung im Kühlschrank rasch an Geschmack und Textur.


Frische Tomaten und getrocknete Tomaten im Glas/pixabay.com

Tomaten nur im Sommer?

Tomaten genießt man am besten frisch. Will man aber auch noch nach der Erntezeit nicht auf Tomaten verzichten, dann  kann man diese problemlos einfrieren und später für Soßen oder Sugos verwenden. Auch das Trocknen von Tomaten im Ofen funktioniert bestens. Dazu einfach die Tomaten halbieren, entkernen und bei ca. 50 °C bei leicht geöffneter Backofentür trocknen lassen.


Fabelhafte Begleiter zu Tomaten sind…

  • Basilikum, Oregano, Thymian, Majoran, Petersilie
  • Knoblauch, Zwiebeln, Schalotten
  • Oliven, Mozzarella, Parmesan, Balsamico-Essig

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