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Gemüse milchsauer einlegen (fermentieren)


Diese Konservierungsmethode eignet sich nicht nur für die Sauerkrautherstellung. Auch Karotten, Kohlrabi, Rote Rüben, Rettich, Zwiebeln, Paprika, Bohnen, Karfiol, Spitzkohl etc. lassen sich so haltbar machen.  So können Sie saisonales Gemüse, auch im Winter genießen und Ihre Abwehr stärken: Schon 1 – 3 EL fermentiertes Gemüse am Tag wirken sich positiv auf die Darmflora aus!


16.09.2020 / Autor: Therapie Aktiv / Kategorie: Ernährung

Pikantes Gemüseallerlei im Glas



Zutaten für 10 Gläser

  • 1 kg gemischtes Gemüse fein geschnitten
     (zB Weißkohl, Rotkohl, Rote Rüben und Karotten)
  • 2 EL Ingwer fein gehackt (wenn gewünscht)
  • 2 EL frische Kurkumawurzel fein gehackt (wenn gewünscht)
  • 2 TL Salz

Und so gelingt’s …

  1. Zum Einlegen eignen sich Einmachgläser mit Gummiring, aber auch recycelte Gläser mit Schraubverschluss. Besonders empfehlenswert sind dunkle Gläser. Auf alle Fälle müssen sie sich gut verschließen lassen.

    Gläser vorbereiten: Verwenden Sie entweder frisch gewaschene Gläser und Schraubdeckel aus dem Geschirrspüler oder sterilisieren Sie sie kurz. Dazu erhitzen Sie einen Topf Wasser auf dem Herd und kochen die Gläser und Deckel darin für 10 Minuten. Nehmen Sie die Gläser aus dem heißen Wasser (Vorsicht: Nicht verbrennen!) und lassen Sie diese kurz auf einem sauberen Geschirrtuch abtropfen. Nur so können Sie Schimmelpilzbefall vorbeugen und sicherstellen, dass die Fermentation glückt und das Gemüse genießbar bleibt.
  2. Geben Sie das gut gewaschene und geschnittene Gemüse, mit dem Ingwer, dem Kurkuma und dem Salz in eine große Schüssel. Kneten Sie es mit den Händen einige Minuten gut durch, bis Flüssigkeit austritt und eine natürliche Lake entsteht.
  3. Füllen Sie das Gemüse mit Lake in die Gläser (bis maximal ¾ vollfüllen, da sich das Gemüse beim Fermentieren ausdehnen wird!) und pressen Sie es mit den Fingern nach unten, sodass sich keine Luft mehr in den Zwischenräumen befindet.
  4. Falls das Gemüse nicht vollständig mit der Lake bedeckt ist, füllen Sie es mit klarem Wasser auf.
  5. Verschließen Sie die Gläser gut und lassen Sie das Gemüse bei Raumtemperatur bis zu 14 Tage fermentieren.
  1. In den ersten Tagen müssen Sie die Gläser unbedingt jeden Tag entlüften und das Gemüse immer wieder nach unten pressen.
  2. Nach 10 – 14 Tagen sollte das Gemüse fertig sein. Bewahren Sie es weiter im Kühlschrank auf und genießen Sie es – am besten täglich. Es passt wunderbar als Garnitur auf belegte Brote, zur kalten Jause, unter Salate gemischt aber auch zu warmen Gerichten wie z. B. gegrilltem Fleisch.





Sandorn - die "Zitrone des Nordens"

Foto: pixabay


Ungezuckerter, reiner Sanddornsaft und frische sowie getrocknete Sanddornbeeren eignen sich perfekt dafür, das Immunsystem anzukurbeln. 1 – 2 EL Sanddornsaft über den Tag verteilt, zum Beispiel in ein Joghurt, Müsli oder Salatmarinade gemischt, reichen schon aus. Wichtig ist, dass es sich um reinen Sanddornsaft ohne Zusatz von Zucker oder anderen Fruchtsäften handelt (z. B. im Reformhaus erhältlich).


Sanddorntee


Sie können sich auch einen fruchtigen Sanddorntee zubereiten. Vitamin C ist zwar hitzeempfindlich, wird jedoch erst nach längerem Kochen stark abgebaut. Außerdem schützt die enthaltene Fruchtsäure das gelöste Vitamin C. Deshalb ist auch Sanddorntee eine gute Vitamin C-Quelle. Pur getrunken ist Sanddorntee etwas sauer. Wenn Ihnen das nicht schmeckt, können Sie die Beeren  mit verschiedenen Kräutern oder Hagebutten kombinieren.

Tipp:  Schmeckt übrigens im Sommer gut gekühlt auch als Eistee.

 

Zutaten für 1 Tasse Sanddorntee

  • 250 ml Wasser
  • 2 EL frische oder 2 TL getrocknete Sanddornbeeren
  • ggf. Süßstoff

 

Und so gelingt’s …

  1. Lassen Sie die Sanddornbeeren zusammen mit dem Wasser kurz aufkochen.
  2. Nehmen Sie den Tee vom Herd und lassen Sie ihn zugedeckt 8 Minuten ziehen.
  3. Seihen Sie den Tee ab und süßen Sie ihn wenn nötig mit etwas Süßstoff.




Sanddorn-Dressing für besonders vitaminreiche Salate  Foto: pixabay



Pro Portion

  • 1 EL Sanddornsaft,
  • 1 EL Olivenöl,
  • 1 TL Honig,
  • etwas geriebenen Ingwer mit etwas Salz und Pfeffer 


 in einem Glas zu einer Marinade verrühren. 



Verschiedene Blattsalate – wie z. B. Römersalat, Radicchio – gut mit dem Dressing vermischen, mit 1 EL gehackten Walnüssen garnieren und genießen.

 



Wir wünschen Ihnen einen wunderschönen Sommer!





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