Hokkaido Kürbis: die orange Vitaminbombe
Er ist vielseitig, aromatisch und steckt voller wertvoller Vitamine und Mineralstoffe. Erfahren Sie, was den Hokkaido Kürbis besonders macht, warum seine Schale mitgegessen werden kann und wie er Abwechslung in eine ausgewogene Ernährung bei Diabetes mellitus Typ-2 bringt.
Herkunft
Der fremdländische Name lässt es schon vermuten: Der Hokkaido-Kürbis stammt ursprünglich aus Japan und wird erst seit den 90er Jahren in Europa kultiviert. Der nussig-aromatische Kürbis gedeiht auch in unseren Breiten wunderbar und erfreut sich immer größerer Beliebtheit.
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Foto: © Kürbis_Zucchini_Nudelauflauf (Generiert mit KI)
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© Foto: Steve – AdobeStock
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© Foto: karepa – AdobeStock
Aufgrund seines hohen Gehaltes an Betacarotin hat er eine dunkelorange Schale, die ohne Bedenken mitgekocht und verzehrt werden kann!
Verglichen mit seinen Verwandten weist der Hokkaido-Kürbis einen niedrigeren Wasser-, aber höheren Vitamingehalt auf. Er punktet mit den Vitaminen B1, B2, B6, C, E, Folsäure und den Mineralstoffen Magnesium, Eisen und Phosphor.
Außerdem wiegt er im Vergleich zu anderen Kürbissen eher wenig und es muss nicht die ganze Woche Kürbis gegessen werden. Somit ist er für kleinere Haushalte ideal.
Ein Kürbis, viele Möglichkeiten
- In unserem Speiseplan kann er viele Rollen übernehmen: Er macht sich prächtig als Suppe, Auflauf, Ofengemüse, in Pastasauce und Püree, überzeugt aber auch als Dessert und roh genossen in Salaten oder mariniert als Carpaccio. Ein Rezept für ein einfaches, aromatisches Erntedank-Röstgemüse mit Hokkaido-Kürbis finden Sie hier.
- Auch die Kerne können gegessen werden. Entweder werden sie an der Luft getrocknet oder die schnellere Variante ist sie im Backrohr bei ca. 50°C eine halbe Stunde zu trocknen. Danach kann man sie anrösten und würzen.
- Ein weiterer Vorteil ist seine Lagerfähigkeit. In kühler und trockener Umgebung kann er weit über seine Erntezeit (Spätsommer – November) gelagert und genossen werden. Wichtig ist hierbei, dass der Stielansatz unversehrt ist. Geschnittenen Hokkaido-Kürbis kann man problemlos auch roh einfrieren.