Bunt ist g´sund – das kleine Rüben 1×1
Rote Bete, Steckrüben und Pastinaken sind nicht nur bunt und vielseitig, sondern liefern auch wertvolle Nährstoffe und Ballaststoffe. Gerade bei Diabetes Typ 2 spielt eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung eine wichtige Rolle. Entdecken Sie die Vielfalt des heimischen Wintergemüses und lassen Sie sich von köstlichen Zubereitungsideen inspirieren!
Rote Rüben, Herbstrüben, Steckrüben… Herbst- und Winterzeit ist Rübenzeit, nicht nur in der Natur, sondern auch in der Küche – zumindest war das früher so. Heutzutage kommen die bunten Knollen eher selten auf den Tisch. Schade – denn das heimische Herbst- und Wintergemüse hat einiges zu bieten: Rüben lassen sich abwechslungsreich zubereiten, liefern uns jede Menge Nährstoffe und machen uns fit für die kältere Jahreszeit.
Buntes aus dem Gemüsebeet
Wie abwechslungsreich die Rüben sind, zeigt sich bereits an der Farbpalette. Diese reicht von weiß über gelb bis dunkelrot- lila. Auch in sämtlichen Größen und Formen sind die bunten Knollen zu finden.
Eine besonders hübsche Vertreterin ist die Chioggia-Bete. Diese schmeckt mild und eignet sich sehr gut für ein Carpaccio da sie besonders dekorativ ist.
Weitere Beispiele sind Rote Bete, Gelbe Rübe, Mairübe, Herbstrübe, Steckrüber, Teltower Rübchen, Rettich, Pastinake, Petersilienwurzel, Karotte, Radieschen und noch viele mehr. Die Geschmacksbandbreite reicht von mild bis scharf und von leicht süß bis erdig.
Genauso vielseitig wie sie sind – genauso vielseitig lassen sich diese zubereiten
Viele kennen Rote Rüben vor allem als sauer eingelegten Salat. Dabei kann das Gemüse noch viel mehr. Ob roh, gekocht, gebraten oder aus dem Backofen – die Möglichkeiten sind fast unendlich.
Lassen Sie sich von den folgenden Beispielen inspirieren:
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Rohe Rüben
- Rote-Bete-Carpaccio mit Ziegenkäse, Walnüssen und Orange
- Geraspelte Rote Bete mit Apfel und Meerrettich
- Mairübchen-Salat mit Radieschen
- Karotten-Pastinaken-Salat
- Rettichsalat mit Joghurt oder Sauerrahm
- Dünn geschnittene Chioggia-Bete mit Zitronensaft und Olivenöl
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© ArtCookStudio – shutterstock
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Rübensuppen
Rote-Bete-Suppe:
Rote Bete mit Zwiebel, Kartoffel und Gemüsebrühe kochen und anschließend pürieren. Etwas Apfel oder Orange und ein Klecks Sauerrahm passen hervorragend dazu.
Steckrübensuppe:
Steckrübe mit Kartoffeln, Karotten, Zwiebel und Gemüsebrühe kochen. Mit Muskat und etwas Kümmel würzen.
Pastinakencremesuppe:
Pastinaken mit Zwiebeln anrösten, mit Brühe aufgießen, weich kochen und pürieren.
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Rüben als Ofengemüse
Rüben (zum Beispiel Rote Bete, Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel, Steckrübe etc.) in Stücke schneiden, mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Thymian und eventuell Knoblauch vermengen und im Ofen kräftig rösten. Die natürliche Süße der Rüben wird dabei besonders intensiv.
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© KI-generiert (Kohlrabi-Schnitzel)
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Rübenschnitzel
Fast jede Rübe lässt sich in Scheiben schneiden, panieren und knusprig herausbraten. So entsteht eine vegetarische Alternative zum klassischen Schnitzel.
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Fermentierte und eingelegte Rüben
Rüben eignen sich auch hervorragend zum Einlegen. Als Milchsäuregärung entstehen säuerliche, knackige Gemüse mit einer ganz eigenen Aromatik. Klassisch eingelegte Rote Bete passt beispielsweise hervorragend zu Käse, Fleisch oder herzhaften Sandwiches.
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Rübenpüree
Steckrübe, Pastinake oder Petersilienwurzel lassen sich ähnlich wie Kartoffeln verwenden. Zum Beispiel als Kartoffel-Pastinaken-Püree oder Kartoffel-Steckrüben-Püree mit Butter bzw. Olivenöl, Muskat und etwas Milch.
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Kleiner Tipp für die Küche
Auch die Blätter von manchen Rübensorten müssen nicht unbedingt im Biomüll landen. Junge, frische Blätter können – je nach Sorte – ähnlich wie Blattgemüse verwendet und beispielsweise in Salaten oder Gemüsegerichten, ähnlich wie Mangold oder Spinat, verarbeitet werden.
Warum sind Rüben/Beten so gesund?
- Viele Ballaststoffe
Sie unterstützen die Darmfunktion und dienen den Darmbakterien als Nahrung. - Relativ wenig Energie
Die meisten Rüben liefern bei vergleichsweise geringem Kaloriengehalt ein ordentliches Volumen und verschiedene Mikronährstoffe. - Kalium und andere Mineralstoffe
- Gerade Kalium ist in vielen Wurzelgemüsen reichlich vorhanden. Dies spielt eine Rolle für Nerven, Muskeln und den Flüssigkeitshaushalt.
- Folat (Vitamin B9): wichtig für Zellteilung und Blutbildung.
- Mangan: beteiligt am Energiestoffwechsel und am Schutz der Zellen vor oxidativem Stress.
- Vitamin C: trägt unter anderem zur normalen Funktion des Immunsystems bei.
- Sekundäre Pflanzenstoffe
Je nach Sorte finden sich beispielsweise Betalaine, Carotinoide, Polyphenole oder Senfölglykoside. Dies besitzen antioxidative Eigenschaften.
Tipp: Je abwechslungsreicher das Angebot, desto vielfältiger die Nährstoffversorgung.
Auf unserer Homepage gibt es viele schmackhafte Rezepte – darunter auch einige mit Rüben.
Wie wäre es zum Beispiel mit:
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Genuss beim Ausprobieren.